Mittwoch, 29. Juli 2009

Die virale Erkenntnis

Was habe ich einem Virus zu verdanken?
Die Erkenntnis. Die Erkenntnis, dass auch ich von der bösen Maschine, meinem Computer und seiner lieben Software, Hardware, seiner stets präsenten weißen Hochglanzverschalung und dem Summen der Kühlung abhängig bin.

Der HBK-Virus, sein Markenzeichen ist ein zeitweilig aufretendes irres Lachen nach dem Hochfahren des befallenen PCs, hat auch vor meinem geliebten DELL inspiron nicht halt gemacht.
WARUM? WARUM? Fragen bringt nichts Leute, handeln ist angesagt. Mein Handeln begann vor 2 Wochen, inzwischen bin ich endlich in der Endphase angelangt.
Die fast leere Festplatte wartet auf Futter und dieses Futter,
auch CS3 genannt (Vista und CS4 ist für mein Notebook leider Utopie), befindet sich 100 km entfernt in meinem alten Kinderzimmer.
"Scheiße" sagt da der Designstudent und läd sich GIMP runter.
"Scheiße" was ist das denn? Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht.
So siehts aus und genau deshalb warten hier ein paar Arbeiten, die anstelle dieses Textes stehen sollten. Genau deshalb sitze ich seit einer Woche verzweifelt am PC und weiß nicht wieviele Youtube-Clips ich mir noch ansehen soll. Der Computer muss laufen, so bin ich das gewohnt, auch ohne Futter.
Denn ich bin von seiner Anwesenheit abhängig. Sein Summen begleitet mich, der liebliche Klang, wenn eine CD im Laufwerk gelesen wird, die Warntöne, die Klickgeräusche, sein Licht, seine Wärme. Also, lieber Strom verschwenden und verdammt noch mal endlich zugeben, dass man ohne dieses blöde Ding nicht mehr kann.

Und für alle die jetzt leise lächeln und ihn ihrem Großhirn die Worte
"mir kann das ja nicht passieren, ich habe einen Mac!" bilden:

Seid gewarnt, ich nehm mir extra die Zeit für euch und zahle euch mit der Programmierung einer Apple-Datenfressmaschine eure Verhöhnungen heim und treibe euch das syphisante Grinsen aus dem Gesicht.
Meine Rache wird fürchterlich sein!